
"É Ultreia"
Santiago-Fahrradwallfahrt des Priesterseminars
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Konzept der Wallfahrt 3. Etappe 2001: Pissos - Burgos |
Wallfahrt heißt, sich auf den Weg zu machen, den Alltag hinter sich zu lassen, Gott und sich selbst neu zu erfahren. Lernen, was es heißt, unterwegs zu sein. Man kennt nur das Ziel, weiß aber nicht, was einem unterwegs begegnet. Gott ist der sichere Wegbegleiter. So ist Wallfahren der Modellfall des Christseins.
Eine Gruppe des Priestrerseminars hat die Wallfahrt nach Santiago de Compostela von Trier aus im Jahre 1999 begonnen. In jedem Jahr ging es ein Stück weiter. 2002 stand die Zieletappe von Burgos bis Santiago auf dem Programm.
Auf dem Fahrrad wurde nur das Tagesgepäck transportiert. Ein Kleinbus beförderte den Rest. Der Fahrer des Busses kümmerte sich auch um Verpflegung und Quartier.
Fester Bestandteil der Wallfahrt war die tägliche Eucharistiefeier und das gemeinsame Gebet von Laudes und Komplet. Unterwegs gab es Zeiten der Stille und der Betrachtung.
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Unser ganz besonderer Dank gilt den Eheleuten Ann und Ernst Willert (ann.willert@t-online.de) aus Niederkassel, die uns wertvolle Tips und Hinweise für die Fahrradwallfahrt gegeben haben und von denen auch die Streckenausarbeitung stammt! Sie sind in deutschen Pilgerkreisen wohl die Fachleute für Fahrradwallfahrten nach Santiago.
Reisebericht der Santiago-Fahrradwallfahrt des Priesterseminars Trier
1. Etappe 1999
Trier - Chartres
29. August - 4. September
1.
Tag - Sonntag - "Von Apostelgrab zu Apostelgrab" - Trier bis Malling/Cattenom
(68 km/68 km)![]()
Am Abend vorher
bereits den Bus und die Fahrräder bepackt. Die Jakobsmuschel als Pilgerabzeichen wird am
Rad befestigt. Um 5.30 Uhr kurze Stärkung mit Müsli und dann brechen wir 4 Radfaher und
der VW-Bus mit Fahrer zur Abtei St. Matthias auf. An den Gräbern der ersten Trierer
Bischöfe die Hl. Messe gefeiert. Thema der Lesung: Du hast mi
ch betört Herr - und ich ließ mich betören. (Jer 20, 7) Spurensuche
der Pilgerschaft Gottes in meinem Leben. Aufbruch von Apostelgrab zu Apostelgrab.
Matthias und Jakobus - Auch sie waren Betörte. Laudes mit dem Konvent. Abt Ansgar
lädt uns zum Frühstück ein. Nun geht es richtig los: Pilgersegen am neugestalteten
Brunnen vor der Basilika. Auf der Säule des Brunnens eine Wegmarke nach Santiago.
Von nun an geht es auf den Moselradweg. In Igel erste Kaffeepause. Nach 50 km in Perl die Mittagspause. Strahlender Himmel. Die Kühltürme von Cattenom tauchen vor uns auf. Unser Begleitfahrzeug hat einen Campingplatz ausgemacht. Über SMS werden wir gelotst. Schon um 13.00 Uhr ist das Tagesziel erreicht: Malling. Die Etappe war wohl etwas kurz gewählt, denken wir in diesem Moment.
Einfacher, aber sauberer Platz, direkt an der Mosel. (Angegebene Preise jeweils für 5 Personen, 3 Zelte, 1 VW-Bus. hier: 112,- FF) Zelte werden aufgebaut. Es stellt sich heraus, dass eins kleiner ist, als sein Besitzer in Erinnerung hatte. Nun haben wir nicht genug Schlafplätze. Unser Fahrer erobert sich deshalb auch für die Nächte _seinen> Bus. Wir ruhen uns aus. Zwei machen noch kleinere Erkundungen in der Umgebung. Auf dem Platz ist noch viel Betrieb von Wochenendcampern. Gegen Abend lehrt sich die Wiese und es wird stiller. Essen wird auf Benzin- und Gaskocher bereitet. zurück
2.
Tag - Montag - "Frankreich, die älteste Tochter der Kirche" - Malling
bis Jarny (78 km/146 km))
Keine Wolke am Himmel. Im Ort keine
Boulangerie. Bus besorgt Baguettes im Nachbarort. Frühstück, Zeltabbau, Laudes. Abfahrt
um 9.00 Uhr. Weiter auf dem Moselradweg bis Thionville. Von dort Richtung Metz auf der
Hauptstraße durch Arbeitersiedlungen. Hier war früher - wie an der Saar -
Schwerindustrie. Wir schweigen! In Metz zur Mittagszeit. Besuch der Kathedrale.
Gottesdienst können wir hier keinen feiern, da niemand da ist, der zuständig wäre. Den
Stempel in unser Pilgerbuch erhalten wir beim Postkartenverkauf. Treffen auf dem Vorplatz
eine Gruppe junger Frauen aus Norddeutschland, die ursprünglich auch mit dem Rad nach
Santiago wollte, sich unterwegs aber für einen Trip ans Meer entschieden hat. Stärkung
bei einem allseits bekannten Schnellimbiss. Hinter Metz verlassen wir das Moseltal und
schaffen uns auf der Nationalstraße in die Höhe. Bei sengender Hitze sehr anstrengend.
Der Wasserverbrauch steigt enorm. 5-6 Liter täglich sind wohl normal. In Jarny ist kein
Quartier zu finden. Campingplätze gibt es nicht. Der Pfarrer ist in Urlaub. Wir sitzen
vor der Kirche und warten. Bus fährt in die umliegenden Dörfer und erhält vom
Nachbarpfarrer die Erlaubn
is im Garten des Pfarrheims in Jarny zu zelten. Wir sind
über diese Erlaubnis natürlich sehr erfreut, fragen uns aber, ob es dem hiesigen Pfarrer
so recht wäre. Glücklicherweise treffen wir im Garten Männer der Pfarrei, die gerade
die Reste des Pfarrfestes vom Vortag wegräumen. Sie sind sehr nett. Sperren uns das
Pfarrheim auf, damit wir das WC nutzen können. Es ergibt sich noch ein interessantes
Gespräch, erstmals in Französisch. Vor Einbruch der Dunkelheit Messe im Freien.
Anschließend Putenschnitzel auf Holzkohle. zurück
3. Tag - Dienstag - "Zum tiefsten Punkt des Jahrhunderts geht es
bergauf!" ![]()
Jarny bis Clermont-en-Argonne (80 km/226 km))
Kommen erst gegen 9.30 Uhr los. Es geht in die Wälder von Verdun. Steigung, Gegenwind, rauher Straßenbelag. Vorbei an zerstörten Ortschaften und noch heute vermintem Gelände. Neben dem Friedhof eines ausradierten Dorfes feiern wir die Hl. Messe. Wir trauen uns nicht, als Deutsche die offenstehende Friedhofskapelle zu benutzen. Hier könnte es immer noch Empfindlichkeiten geben. Ein Tiefpunkt unseres Jahrhunderts: Christen stehen gegen Christen. Fast ein Jahr. Tausende von Toten - in den Schützengräben verreckt.
Stimmungsmäßig auch der Tiefpunkt des Tages. Nach zu langer Mittagspause, in der wir einschlafen, macht der Kreislauf manchem Probleme. Die Weiterfahrt, unter dem Eindruck von Verdun, bleibt anstrengend. Bergauf und bergab. Ins Tal der Marne und wieder heraus. Unterwegs holen wir uns den Stempel beim Bürgermeister von Frommereville-les-Vallons, der darüber sichtlich froh ist und uns einlädt, beim nächsten Mal doch in seinem Gemeindesaal zu übernachten. Doch wir müssen noch etwas weiter. In Clermont-en-Argonne hat unser Fahrer den Campingplatz gefunden. Er warnt über SMS, wir müssten uns auf eine Bergfahrt einstellen. Aus der Ebene ragt die Stadt auf. Der Campingplatz (90,- FF) liegt ausgerechnet auf dem Plateau, auf dem früher eine Burg stand. Hier müssen wir zum ersten Mal von den Rädern absteigen.
Dafür werden wir mit einer
wunderschönen Lage des Platzes belohnt. Rings umgeben von Wald, weit ab aller Bebauung,
mit einer leider verschlossenen Kapelle. Zwar ist nur eine Dusche und ein WC da, wir sind
aber zunächst ganz alleine. Erst später müht sich noch ein holländisches Ehepaar mit
Wohnwagen den Berg hinauf. Vesper noch im Hellen gebetet. Kochen, Essen und Spülen jedoch
schon bei Kerzenlicht. zurück
4. Tag - Mittwoch - "Champagner haben wir nur in Flaschen
gesehen." ![]()

Clermont bis Connantre (120 km/346 km))
Aus Erfahrung wird man klug. Wegen der zu späten Starts an den Vortagen lassen wir das Frühstück am Morgen zugunsten einer kleinen Müslistärkung zunächst ausfallen. Nach Zeltabbau und Laudes geht es dann sofort los. Nach ca. 2 Stunden hat unser Fahrer uns unterwegs ein reichhaltiges Brunch bereitet. Für uns als Saarländer ein wichtiger Aspekt von Wallfahrt. (:-) Wir kommen durch die sonst öde Champagne gut voran. Die Anbaugebiete des gleichnamigen Getränkes liegen wohl weiter nördlich. In Châlons feiern wir die Hl. Messe. Hier gibt es auch den Stempel. Vor der Stadt einige Kilometer auf stark befahrener Nationalstraße. Sehr unangenehm und wohl auch gefährlich, vor allem wegen der Laster, die mit Tempo überholen und dabei einen regelrechten Sog erzeugen. Trotz der guten Kondition, die sich nun am 4. Tag tatsächlich einzustellen scheint (Es läuft wie bei einer Nähmaschine), zehrt der letzte Teil der Strecke doch an den Kräften. Dafür werden wir wieder mit einem schönen Campingplatz in Connantre (100,- FF) entschädigt, der zwar etwas laut an der Hauptstraße liegt, dafür aber die besten Sanitäranlagen der ganzen Fahrt aufzuweisen hat. Den ursprünglichen Plan, hauptsächlich in kirchlichen Häusern oder Gärten unterzukommen, mussten wir inzwischen fallenlassen. Zu dünn ist die kirchliche Infrastruktur in dem ehemals christlichen Land gesät. Und große Umwege können wir uns nicht leisten. Dazu reicht weder die Kraft noch das Tageslicht (gegen 21.00 Uhr wird es dunkel). Weil wir nun schon einmal da sind, trinken wir heute Abend ein Glas Champagner. zurück
5.
Tag - Donnerstag "St. Nikolaus und die Flügel" Connantre bis Moret
(120 km/466 km)

Ein extremer Rückenwind lässt uns heute eher segeln als fahren. Wir fliegen durch die Landschaft. Geschwindigkeiten von 35 km/h sind keine Seltenheit. In völlig verlassener Landschaft steht eine St. Nikolaus-Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Ein alter Mann sperrt uns auf. Am Altar steht noch die Krippe, in den Bänken liegen Liedblätter mit Nikolausliedern. Tote Vögel am Boden sind der einzige Beweis dafür, dass es hier einmal Leben gab. Hier war wohl Weihnachten der letzte Gottesdienst. Einige alte Leutchen kommen zur Kirche. Sie sind die letzten, die hier noch wohnen. Die Jungen mussten abwandern, da das Land nur noch einige Großbauern ernährt. Auf unsere Frage, ob wir denn in der Kirche Hl. Messe feiern könnten, zu der wir sie auch gerne einladen würden, gibt man uns zu verstehen, dass man das eigentlich nicht möchte. Erst gestern habe es eine Beerdigung (ohne Gottesdienst) gegeben, zu der die Dorfbewohner auf dem Friedhof zusammengekommen seien. Das genüge für die nächste Zeit. Trostlosigkeit geht von diesem Ort aus.
Beim vergeblichen Versuch, eine Kirche für die Hl.
Messe zu finden, unterzieht unser Fahrer den Bus einer Stabilitätsprüfung, indem er ihn
in Nogent mit der Seite gegen eine hölzerne Häuserkante fährt. Leider besteht der Bus
dieses Experiment nicht. Die ganze Seitentür ist zerbeult und muss wohl ausgetauscht
werden. Glücklicherweise lässt sich die Tür aber noch sicher schließen, sodass wir
weiterfahren können. In Montreau machen wir Mittagspause und holen uns den Stempel im
Pfarrbüro. Der Pfarrsekretär ist sehr freundlich, einen Pfarrer scheint es nicht zu
geben. Die Stadt ist wunderschön, wie überhaupt das Tal der Seine hier sehr reizvoll
ist. Dahinter steht Moret unser Tagesziel nicht zurück. Der Campingplatz (151,- FF) hat 3
Sterne und ist touristisch überlaufen. Immerhin gibt es noch eine Gasse für Camper mit
Zelten. Hier lernen wir `wahreA Tierliebe kennen. Eine ältere Dame baut für ihre zwei
Pudel ein Zelt auf, sie selbst übernachtet im winzigen Auto. Wir schlafen wunderbar und
freuen uns zu erleben, wie wenig zum Leben wirklich wichtig ist! zurück
6.
Tag - Freitag - "Das Freitagsopfer" - Moret bis Etampes (70 km/536
km))![]()
Heute dreht sich der Wind und damit unser Schicksal. Ständiger Gegenwind lässt uns nur mühsam vorankommen. Berge hinunterzufahren erfordert kräftiges Strampeln. Zu allem `UnglückA baut unser Fahrer das Brunch an einer Straße auf, an der wir gar nicht vorbeikommen. Per SMS müssen wir ihn umdirigieren. Es wird Mittag, bis es etwas zu Essen gibt. Nördlich von uns liegt nun die Dunstglocke von Paris. Leider können wir mit den Rädern nicht durch die Stadt.
Bereits gegen
15.00 Uhr erreichen wir das Tagesziel Etampes. Wir treffen einen 86-jährigen
holländischen Pfarrer, der uns gerne in sein Haus aufnehmen will, zunächst aber noch
einige Krankenbesuche machen muss. Im Haus für uns beschämende Ärmlichkeit. Die
Toiletten sind im Garten. Wir übernachten im Raum, der sonst für den
Katechismusunterricht gedacht ist. Ein
ähnlicher Raum ist als
Werktagskapelle hergerichtet. Hier feiern wir die Hl. Messe. Abends (es ist unser letzter)
gönnen wir uns den Luxus, Essen zu gehen. In dieser vom Tourismus verschonten Gegend noch
sehr günstig: für 60 FF ein dreigängiges Menü. Als wir zurückkommen sitzen auf
unseren Schlafsäcken und auf dem Fußboden riesige Tausendfüßler, die flüchten wollen,
als wir den Raum betreten. Nicht allen gelingt das noch. Eine schöne Einstimmung zum
Schlafen. zurück
7.
Tag - Samstag - "Das Labyrinth und der Tourismus" - Etampes bis Chartres
(54 km/590 km))![]()
Noch in der Dunkelheit aufgestanden. Vor der Kirche
von Etampes (weil verschlossen), deren gotsicher Turm total schief ist, beten wir die
Laudes. Neben dem Portal sehen wir zum ersten Mal die Jakobsmuschel an der Wand, als
Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Strecke bis Chartres ist gut zu
bewältigen. 
Um 11.40 Uhr stehen wir vor der Kathedrale. Ein imposanter Eindruck. Hl. Messe erst wieder ab 14.30 Uhr möglich. Vorher erwartet uns noch das Abenteuer des Bus-Packens. Da sich unter uns aber ein bis dahin verborgenes Pack-Genie befindet, ist das kein Problem. Man braucht nur einen genügend großen Parkplatz um alles übersichtlich auf dem Boden auszubreiten und die Gelassenheit, sich über verwunderte Blicke der Vorbeigehenden nicht ebenfalls zu wundern. Nach einem kurzen Stadtrundgang und Mittagessen in einem bereits von Metz und anderswoher bekannten Schnellimbiss gehen wir mit fröhlicher Stimmung und dem guten Gefühl, es für dieses Jahr gepackt zu haben zur Kathedrale.
Dort werden wir sehr
unfreundlich empfangen. Man ist offenbar eher auf Touristen, als auf Pilger eingestellt.
Eine Gruppe polnischer Pfadfinder wartet mit ihrem Kurat auch auf die Möglichkeit, eine
Hl. Messe zu feiern. Diese Gruppe ist ebenfalls mit dem Rad unterwegs. Allerdings von
Moskau nach Fatima! Endlich naht ein völlig entnervter Küster, der uns den letzten
Stempel dieser Etappe in den Pilgerpass drückt und unsere beiden Gruppen in den
nichtöffentlichen Teil der Krypta lotst. Dort bekommt jeder von uns eine ziemlich feuchte
Seitenkapelle zugewiesen. Das Altartuch ist verschimmelt. Unter den Klängen von
polnischen Wallfahrtsliedern von nebenan feiern wir unser Dankamt und schließen mit dem
Te Deum. 
Vor der Kathedrale machen wir mit den polnischen Pfadfindern ein Gruppenfoto. Sie äußern sich sehr positiv über die Aufnahme, die sie auf ihrer Wallfahrt in deutschen Gemeinden gefunden haben. Wir dürfen uns in ihr Gästebuch eintragen.
Die Erfahrungen dieser ersten Wallfahrtsetappe: Auch bei einem `Schreibtischtäter' ist der Körper dazu in der Lage, eine Woche Fahrradfahren mit 640 km zu bewältigen und dabei noch an Kondition zuzulegen. Das ermutigt! Unterwegs wird das Leben auf das absolut Notwendige beschränkt und das macht Herz und Kopf frei. Der Alltag mit seinen Sorgen und scheinbaren Wichtigkeiten fällt weit zurück. Was wirklich zählt ist, gemeinsam den jeweiligen Tag mit seinen Herausforderungen zu bestehen. In dieser inneren Freiheit kann der Christ neu zu Gott finden: im intensiven Erleben der Natur, im Verwiesensein auf seine eigene Bedürftigkeit und im Angewiesensein auf die Solidarität der anderen. Im gemeinsamen und persönlichen Gebet. In der Dankbarkeit gegenüber Gott, die mitunter plötzlich aufwallt, all das erleben zu dürfen.
Etwas melancholisch gestimmt treten wir die Rückfahrt nach Trier an. Es ist glühend heiß im Bus und ein wenig vermissen wir schon jetzt den kühlenden Fahrtwind auf dem Rad. Nach 530 Autobahnkilometern kommen wir über Paris, Reims und Luxemburg um 21.30 Uhr wohlbehalten in Trier an. Nach einem einfachen Abendessen und dem Auspacken zerstreut sich die bis dahin eingeschworene Truppe der Pilger schnell in alle Winde, bis es im nächsten Jahr hoffentlich wieder heißt: Ultreia!
Praktisches
Kosten
1999
(7 Tage für 5 Personen - ohne Ausrüstung, pers. Bedarf etc)
| Übernachtung (Campingplatz) | 453,-- FF |
| Verpflegung | 1223,-- FF |
| Fahrtkosten | 960,-- FF |
| sonstiges | 64,-- FF |
| Gesamt | 2700,-- FF |
| pro Person | 540,-- FF = ca. 180,-- DM |
Kosten
2000
(8 Tage)
| Übernachtung (Campingplatz) | 1380,-- FF |
| Verpflegung | 1857,-- FF |
| Fahrtkosten (ohne Sprit!) | 1254,-- FF |
| sonstiges | 455,-- FF |
| Gesamt | 4946,-- FF |
| pro Person | 989,-- FF = ca. 294,-- DM |
Europarat: Der Camino wird Europäische Kulturstraße Nr. 1 (1987)
UNESCO: Der Camino wird Weltkulturerbe (1993)
Deutsche Jakobusgesellschaft Aachen
Sankt Jakobusbruderschaft Düsseldorf
Ausführliche Linkseite zur Santiago-Wallfahrt
Die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela
Santiagoseite der Pfarrei Christkönig, Saarbrücken
Pilgerfreak Pater Klaus Schäfer SAC
Endlich eine weitere Radpilger-Seite
Paulinusartikel vom 14.7.2002 zum Radpilgern
Radpilgefahrt der katholischen Pfarrgemeinde Mariä-Heimsuchung Heusweiler/Saar